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„The Cursed Ones“ - Deutsche Filmpremiere zum Africa Day 2016: Die Veranstalter des „Africa Day 2016“ zeigten im Alabama-Kino in Hamburg die britische Filmproduktion „The Cursed Ones“ („Die Verfluchten“), die das bedrückende Schicksal afrikanischer Kinder erzählt, die der Hexerei verdächtigt werden. Für den inspirierenden Ausklang des Tages sorgten nach einer Posiumsdiskussion afrikanische Rhythmen auf dem Gelände des Kampnagel-Theaters.

Africa Day-Podiumsdiskussion im Alabama-Kino

Die Filmhandlung: Eine Reihe von Unglücken führen dazu, dass ein westafrikanisches Dorf das junge Mädchen Asabi der Hexerei beschuldigt. Ihr Pastor beharrt darauf, dass die Erlösung in Exorzismus und Tod liegt. Mit seiner überzeugenden Rhetorik schürt er in den Menschen die Angst, dass sich selbst Asabis Mutter gegen ihre eigene Tochter richtet.

Der desillusioniert Reporter Godwin will die Hexenjagd verhindern. Mit Hilfe einer jungen Lehrerin versucht er, Asabi das Leben zu retten, im Kampf gegen Korruption und falschen Propheten. Basierend auf einer wahren Begebenheit ist The Cursed Ones eine Geschichte der Moral, der Korruption und einer Gemeinde im Herzen Afrikas.

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IMIC gratuliert Nana Akufo-Addo (Foto), dem neuen Präsidenten von Ghana 

 

Ghana bekommt einen neuen Präsidenten: Oppositionsführer Nana Akufo-Addo hat die Wahl gegen Amtsinhaber John Dramani Mahama gewonnen.

Nach Angaben der Wahlkommission errang Akufo-Addo 53,85 Prozent der Stimmen, auf Mahama entfielen 44,4 Prozent. Bis zum Freitagabend waren die Ergebnisse in 271 von 275 Wahlkreisen ausgewertet worden. Abgestimmt worden war am Mittwoch. Das Land gilt als eine Musterdemokratie auf dem Kontinent.

Akufo-Addo dankte seinen jubelnden Anhängern und sagte: "Ich werde euch nicht enttäuschen. Ich werde alles tun, um euren Erwartungen gerecht zu werden. Die Wahlen haben die demokratische Qualifikation Ghanas weiter gestärkt." Der 72-Jährige fügte hinzu, Mahama habe ihn angerufen und "einen reibungslosen Übergang" versprochen.

Mahama sagte, er wünsche Akufo-Addo das Beste für sein Amt. Er respektiere die Demokratie und den Willen des ghanaischen Volks. Als Präsident habe er seinen Teil geleistet. Er habe zur wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklung des Lande beigetragen.

Ghana, einst unter britischer Kolonialherrschaft, erlangte 1957 als erstes Land in Afrika südlich der Sahara die Unabhängigkeit. Akufo-Addo und seine Neue Patriotische Partei hatten versprochen, die neuentdeckten Ölreserven des Landes zu nutzen, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Industrialisierung in allen Wirtschaftsbereichen anzutreiben, auch in der Landwirtschaft.

Mahama hatte in den vier Jahren an der Staatsspitze für einen Ausbau der Infrastruktur gesorgt, unter anderem mit dem Bau neuer Schulen und Krankenhäuser. Der 58-Jährige war für eine zweite vierjährige Amtszeit angetreten. Akufo-Addo trat bereits zum dritten Mal an.

Quelle: dpa/Die Zeit, 10.12.2016

 

In dem Seminar „Konstruktiver Umgang mit Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten in Hamburg„ werden die Teilnehmenden erlebte Ressentiments und Widerstände innerhalb der deutschen Gesellschaft thematisieren. Diskriminierung soll erkannt werden, die Ursachen verstanden und Methoden zur Verbesserung von Integration erlernt werden. Das Seminar wird von Melanie Stamer und Rafiwu Salami durchgeführt. Melanie Stahmer arbeitet seit Jahren als Fortbildnerin mit den Schwerpunkten Anti Bias, Interkultureller Kommunikation und Anti-Diskriminierung. Rafiwu Salami ist vor 20 Jahren aus Ghana nach Deutschland gekommen und arbeitet seit einigen Jahren mit dem Themenschwerpunkt Anti-Diskriminierung und Interkultureller Begegnung. Darüber hinaus ist er Flüchtlingsbeauftragter der Schura. Das Seminar im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ wird gefördert von der Koordinations- und Fachstelle Lokale Partnerschaften für Demokratie Wandsbek der Lawaetz-Stiftung.

Anti-Diskriminierung IMIC-deutsch Kopie 2Anti-Diskriminierung IMIC-englisch Kopie 2

 Verleihung der „Goldene Bild der Frau“ im Hamburger Stage Theater an der Elbe statt. 

Eine der Preisträgerinnen 2016 ist Gloria Boateng (37; Foto 3.v.r.) aus Hamburg: Mit ihrem Verein „SchlauFox e.V“ hilft sie sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die in der Schule zu scheitern drohen. Sie gibt ihnen Halt, Orientierung – und zeigt, was Integration leisten kann, wenn sie gelingt.

Bundesministerin Manuela Schwesig dankte den Preisträgerinnen mit sehr persönlichen Worten: „Viele von uns wissen, dass allein der Alltag hohe Anforderungen an Frauen stellt. Besonders Frauen zerreißen sich heute, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen (...). Es kostet viel Kraft dafür zu sorgen, dass alles zusammen geht. Ich habe großen Respekt davor, dass es den fünf Preisträgerinnen gelingt, sich neben allen Verpflichtungen mit viel Energie für eine gute Sache einzusetzen.“

Auch in diesem Jahr unterstützten wieder zahlreiche Prominente die großartigen Preisträgerinnen und ihre Projekte. Auf der Bühne wurden sie von Andrea Kaiser, Nelson Müller und Hans Sigl geehrt. Gesine Cukrowski, Sunnyi Melles, Christine Neubauer, Bernhard Bettermann und Hannes Jaenicke begleiteten die Preisträgerinnen vor der Verleihung über den Roten Teppich. Für musikalische Gänsehaut sorgte der finnische Pop-Star Samu Haber.

Moderator Kai Pflaume führte vor über 600 Gästen – darunter viele Prominente aus Show, Wirtschaft und Politik – durch einen emotionalen Gala-Abend: Auf die sechs Preisträgerinnen, die für ihr außergewöhnliches soziales Engagement ausgezeichnet wurden. 

 

ABA 1.qxp Logo 1b KopieEröffnung des 5. Afrikanischen Filmfestivals Hamburg am 03. November 2016 mit Chairlady Sylvaina Gerlich und Organisator Hans-Jörg Heinrich (Fotos).

 

Grußwort zum 5. Afrikanischen Filmfestival Hamburg

Afrika wird von vielen Europäern reduziert auf wenige Informationen, Eindrücke und Erfahrungen. Zentral ist dabei, dass Afrika als Einheit gesehen wird – in der Wahrnehmung scheinen alle Schwarzafrikaner gleich zu sein. Nur geringe Unterschiede werden eingeräumt: Regionen sind friedlicher oder weniger friedlich, stabiler oder instabiler. Afrika ist aber kein Land, sondern ein Kontinent mit 54 Ländern und über 3.000 Ethnien.

Die Rolle und Stellung der Frau und das Ansehen ihrer gesellschaftlichen Leistung, die bei diesem Filmfestival Zentrum stehen, ist von Land zu Land und oftmals von Ethnie zu Ethnie unterschiedlich. Auf dem Kontinent Afrika erleben wir in einigen Ländern die Unterdrückung von Frauen, in anderen Regionen und Nationen sind sie hoch angesehen, etwa als Mütter, die maßgeblich die Bildung ihrer Kinder fördern.

Frauen spielen auch ökonomisch in Familie und Staat eine große Rolleund haben in vielen Ländern zunehmend politischen Einfluss.Auch dies ist ein Teil Afrikas! Die Aufmerksamkeit der Filmemacher/innen und der Medien gilt - im Sinne der Opfer - meist den negativen Erscheinungen wie Unterdrückung durch Familientraditionen und staatlichen Institutionen.

Das Programm des 5. Afrikanischen Filmfestivals Hamburg im Studio-Kino verspricht erneut, ein facettenreiches Bild Afrikas zu zeichnen, in diesem Jahr mit demBlickafrikanischer Filmemacherinnen auf den Einfluss und die Sichtweise der afrikanischen Frauen. Ich wünsche mir, dass das Festival ein herausragender Mosaikstein seinwird, der neue Informationen, Eindrücke und Erfahrungenbietetzu einem Kontinent, der nach wie vor in seiner Vielfalt nicht erkannt wird.

Vielen Dank an „Augen-Blicke-Afrika e. V.“ - ich freue mich,2016Chairlady des 5. Afrikanischen Filmfestivals in Hamburg zu sein!

Sylvaina Gerlich

http://www.augen-blicke-afrika.de/blog/grusswort-2016-2/

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Welcome Note of Sylvaina Gerlich

Africa is reduced to a few information, impressions and experiences by many European people.

Focus is the presumption that Africa is seen as one big unit, with it comes the perception that all black Africans are the same. Only small differences are acknowledged like regions are more peaceful or less peaceful, more unstable or stable, but Africa is not a country, it’s a continent with 54 countries and over 3.000 ethnic groups.

The role and position of the woman and the image of her is different from country to country and often ethnicity to ethnicity. 

In some countries we witness oppression of women, then on the other hand there are countries were women are worshipped and highly regarded, such as mothers who are responsible for their children’s education and wellbeing.

Woman also play an important role in economics, in families as well as for the state. They also gain more and more influence in politics. This is also part of Africa! 

The attention of filmmakers and the media is mostly directed – in sense of the victims – to negative occurrences like family oppressions and state institutions.

The program of the 5th African film festival Hamburg at the studio cinema comes up with some multifarious impressions of Africa. This year the focus will be on the influence and perspective of African women, directed by African moviemakers. I hope that the festival will be an outstanding event which will lead to new information, impressions and experience to a continent which is not yet recognized for its beauty and variety.

Many thanks to "Augen-Blicke Afrika e. V." - I am pleased to be the Chairlady of the 5th African Film Festival in Hamburg in 2016!

Sylvaina Gerlich has been the first elected member of the Hamburg Integration Advisory Board for the continent of Africa since 2008 and board member of IMIC e.V. (Intercultural Migrant Integration Center e.V.). The association was founded in 2010 with the aim of supporting its members and outsiders of different origins in the integration and to enable a cultural exchange for a better mutual understanding in the society.

http://www.augen-blicke-afrika.de/blog/grusswort-2016-2/

Sylvaina Gerlich ist seit dem Jahr 2008 erstes gewähltes Mitglied des Hamburger Integrationsbeirates für den Kontinent Afrika und Vorstand von IMIC e.V. (Interkulturelles Migranten Integrations Center e.V.). Der Verein wurde 2010 gegründet mit dem Ziel, seine Mitglieder und Außenstehende unterschiedlicher Herkunft bei der Integration zu unterstützen und einen kulturellen Austausch zum besseren gegenseitigen Verständnis in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Seit 2012 feiern Afrikaner und Afro-Deutsche im Sommer den "Africa Day“ auf dem Wandsbeker Markt in Hamburg, den Sylvaina Gerlich ins Leben gerufen hat.

IMIC e.V. ist 2016 wieder Mitveranstalter des African Youth Education Award (AYE). Als gemeinnütziger Verein unterstützt IMIC e.V. unter Leitung seiner Gründerin und Präsidentin Sylvaina Gerlich, die auch Mitglied des Hamburger Integrationsbeirates ist, afrikanische und Migranten anderer Herkunft in Hamburg bei der Integration, bei Bildungsangeboten und kulturellem Austausch. „Bildung ist Zukunft und spielt in unserer Beratung von Eltern und Jugendlichen eine besondere Rolle“, so Sylvaina Gerlich, die mit IMIC e.V. jährlich den Africa Day und den Africa Culture Award veranstaltet.

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Mit dabei waren Botschafter Johnny Muthahn Muhindo (Uganda), Bezirksamtsleiter Falko Drossmann, Bundestagsabgeordneter Fr. Karamba Diaby (SPD), Handelskammer-Geschäftsführerin Corinna Nienstedt, SPD-Bezirksabgeordneter Klaus Lübke, Buchautorin Elizabeth Angwi Böhme, Freiwillenbörse-Chef Bernd P. Holst, Honorarkonsulin Bettina Rhensius-Krohn (Mali) und Desmond John Beddy (AYE). Foto: Dr. Getie Gelaye (Universität Hamburg), Bernd P. Holst (Freiwilligenbörse), Dr. Karamba Diaby (MdB), Sylvaina Gerlich (Integrationsbeirat Hamburg, IMIC e.V.), Frank Heinrich (Hochschule für angewandtes Management). 

Rückblick AYE-Award in den Vorjahren:

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Runada-Tagung im Museum für Völkerkunde in Hamburg am Mittwoch (14.9.16), u.a. mit Sylvaina Gerlich (IMIC e.V.) und Botschafter Igor Cesar (Foto), Honorarkonsul Reinhold Robbe, Staatsrat Dr. Carsten Brosda, Lydia Hakizimana vom Kalb Rwanda, Soziologin Esther Mujawayo, Serge Kamuhinda vom Rwanda Development Board, Prof. Claudia Hensel und Prof. Egon Brunnen von der Hochschule Mainz, NDR-Moderatorin Birgit Langhammer, Magdalene Iheukumere aus Kamerun und Abut Can von der Landeszentrale für politische Bildung.

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Jahrestagung der AGS (Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen) in der SPD Hamburg mit Alt-Vizekanzler Franz Müntefering (Foto), Staatsministerin Aydan Özoguz, AGS-Vorstand Bernd P. Holst und Klaus Lübke (Abgeordneter Hamburg-Mitte) im April 2016.

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The African members of the Hamburg Integration Council „Integrationsbeirat” in conjunction with the African community leaders will hold a Public meeting.  The event will take place on Saturday, the 27th of February 2016 at the “Völkerkundemuseum”, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg. It begins at 16.00 and ends at 20.00.

The committee is an advisory body to the Senate of Hamburg. Their main objective is to advise the Senate on immigration, integration and refugee issues. The elected members Awo Gwladys, Henry Akanno and Sylvaina Gerlich will be there to introduce themselves and their programs to the gathering. What is expected most of the representatives is team work and coordination.

Below is the the program for the day:

15:30: Arrival of invited guest

16:00: Welcome address by Mrs. Silvia Neumann of Ministry of work, social, Family and Integration (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration)

16:15: Introduction

• Pastor Okeke -Prayers

• Mass Bamba -Prayers

16:15: Presentation of the work of the Integration Council

• Sylvaina Gerlich: Achievements and Challenges - The collaboration of the Integration Council with African communities between 2008 -, 2015.

• Henry Akanno: Tasks of the Integration Council

• Gwladys Awo: Community networking and partnership with governmental institutions

16:45: Frank Heinrich: Chancellor of „Hochschule für angewandtes Management“

Bernd P. Holst: „Koordination der Freiwilligenbörse Hamburg“

Maha Alsiri: „Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg“

17:10: Music: Angelina Akpovo

17:30 Networking

• Communities leaders and their work

• Formation of a steering committee for the African communities.

• The goals and responsibilities of the working committee.

19:00: Outlook

19:15: Refreshments

20:00: End of the event

The general public is cordially invited to this august occasion. Moderation shall be done by Mr. Ndago Simplice. The location is close to the U1 Station “Hallerstrasse”

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Sylvaina Gerlich (Vorstand IMIC e.V.), Frank Heinrich (Kanzler HAM), Güngör Yilmaz (MdHB) und Hüseyin Yilmaz (Landes-Seniorenbeirat) beim Meneksche Neujahrskonzert.

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